Vim als diff Werkzeug nutzen

Der Vim Editor hat, wie angenehm, gleich einen diff Modus eingebaut.

Vim als diff Werkzeug nutzen

Vim als diff Werkzeug nutzen

Um in den Modus zu gelangen reicht ein einfacher Kommandozeilen Parameter.

vim -d <file1> <file2> 

Alternativ gibt es auch einen Wrapper dazu.

vimdiff datei1.php datei2.php 

Hier noch einige nützliche Kommandos für den diff Modus.

dp             diffput 
               Verschiebt die Änderungen unter dem Cursor in die 
               andere Datei.
 
do             diffget (o => obtain)
               Die Änderung unter dem Cursor wird durch den Inhalt 
               der anderen Datei ersetzt.
  
]c             Springt zur nächsten Fundstelle
[c             Springt zur vorherigen Fundstelle
 
zo             Gefalteten Text aufklappen
zc             Gefalteten Text zuklappen
 
:diffthis      Startet den diff Modus wenn Vim schon läuft
               (Benötigt mindestens 2 Fenster mit unterschiedlichen Dateien)
 
:diffoff       Beendet den Modus 
 
:diffupdate    Unterschiede erneut scannen.

Um die Ansicht noch etwas angenehmer(weniger grell und bunt) zu gestalten, kann man noch in der .vimrc folgendes einfügen.

if &diff
    highlight! link DiffText MatchParen
endif

Weitere Details kann man auf den Seiten der Vim Dokumentation finden:
http://vimdoc.sourceforge.net/htmldoc/diff.html

 

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32.
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er ist da, er ist von Anfang, er ist gleichsam eine ins Geistige
zurückgetretene Kindlichkeit. Der Fall der verzögerten und im
Organismus unausgebildeten Pubertät als Folgeerscheinung der
Degenerescenz ist wenigstens den Physiologen vertraut. - Ein solcher
Glaube zürnt nicht, tadelt nicht, wehrt sich nicht: er bringt nicht
"das Schwert", - er ahnt gar nicht, in wiefern er einmal trennen
könnte. Er beweist sich nicht, weder durch Wunder, noch durch Lohn und
Verheißung, noch gar "durch die Schrift": er selbst ist jeden
Augenblick sein Wunder, sein Lohn, sein Beweis, sein "Reich Gottes".
Dieser Glaube formulirt sich auch nicht - er lebt, er wehrt sich gegen
Formeln.
-- Friedrich Wilhelm Nietzsche